Bei einer Serie israelischer Angriffe im Gazastreifen sind seit dem Morgengrauen mindestens zehn Palästinenser ums Leben gekommen. Dies geht aus Berichten der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA sowie lokalen Medien und einem Krankenhaus hervor. Unter den Getöteten befindet sich laut den vorliegenden Informationen auch ein Minderjähriger.
Besonders schwer wog ein Drohnenangriff im Gebiet Al-Mawasi, welches westlich von Khan Younis liegt. Dort wurden fünf Menschen getötet, zudem wurden bei diesem Einsatz mehrere Personen verletzt. Die Operationen führten zu signifikanten Verlusten in verschiedenen Regionen des Streifens.
Ein weiterer Angriff israelischer Truppen ereignete sich westlich von Gaza-Stadt, bei dem drei weitere Palästinenser getötet wurden. Insgesamt berichten Medien und medizinische Einrichtungen über Tote sowohl in der Stadt Gaza als auch in Chan Junis. Die präzise Opferzahl wird auf insgesamt zehn Personen beziffert.
Die israelische Armee rechtfertigt die Einsätze mit Angriffen auf sogenannte "Mitglieder bewaffneter Gruppen". Diese Operationen fanden trotz einer geltenden Waffenruhe statt, was die prekäre Sicherheitslage in der Region unterstreicht. Die Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Gewalt trotz offizieller Abkommen.



